Moin, grüß‘ Sie.

Ja, zunächst wünsche ich allen Bürgern unserer Gemeinde auch im Namen der Gemeindevertreter ein gesundes und glückliches Jahr 2026! Auch in diesem Jahr wird sich die Gemeindevertretung bemühen, Dinge für uns alle voranzuschieben und zu verbessern.

Fangen wir mal mit den von Ihnen im Vorab zugesendeten drei Fragestellungen an, die können wir erst einmal abarbeiten.

Zur ersten: Also wie gesagt, der Bebauungsplan 25 „Nördlich der Dorfstraße“ wurde ja in der letzten Gemeindevertretersitzung abgelehnt. Daher werden wir uns zunächst einmal im Hauptausschuss mit diesem Thema befassen. Die Frage ist natürlich, wie wir damit weiter umgehen.  Diese Sitzung wird Anfang Februar stattfinden, dann wissen wir mehr.

Zur zweiten, zum Mehrzweckgebäude: Ja, richtig ist, dass die Baugenehmigung im Dezember 2025 gekommen ist.  Jetzt haben wir schon zweimal nach Schwerin per E-Mail eine Terminanfrage zwecks Fördermittelakquise gesendet, diese wurde leider noch nicht beantwortet. Ja gut, Weihnachten war zwischen, aber morgen werden wir dann einen weiteren Anlauf zur Terminfindung nehmen. Was sehr traurig und für das Projekt schade ist: Unser Projektplaner ist leider von uns gegangen, er ist gestorben. Er wollte dieses Projekt auch weiter betreuen, nun werden wir es wahrscheinlich mit dem Büro weiterführen.

Zur dritten: Natürlich bringe ich in den Hauptausschuss die auch von ihrem Verein gestellt Frage ein, wie wir als Gemeindevertretung die 750-Jahrfeier unserer Gemeinde vorbereiten möchten und wie wir in diesem Zusammenhang mit den örtlichen Vereinen, Unternehmen und Menschen zusammenarbeiten werden.

So, jetzt komme ich zu den Januaraktivitäten des Gemeinderats.

Letzte Woche Mittwoch, d.h. am 21. Januar war ja der lang von den Bürgern eingeforderte Termin mit Herr Dr.-Ing. Frank Weichbrodt vom Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern zum Thema Hochwasserschutz für die Gemeinde, und speziell für Michaelsdorf.  Ich fand den Vortrag sehr informativ. Damit wurden sicher viele Fragen der Bürger beantwortet bzw.  zumindest Informationen für die Einhegung von Befürchtungen geliefert.

Frau Kupfer war noch einmal mit ihrem bekannten Vortrag dabei. Dazu möchte ich allerdings kritisch anmerken, dass sie sich im Vorab nicht bei mir gemeldet hat, wir ihren Beitrag nicht kannten und ihn auch nicht in die Tagesordnung einbauen konnten. Diese Vorgehensweise „wir machen das jetzt einfach so“ ist nicht kommunikativ, zumal von ihr Wasserstandshöhen ins Feld geführt worden sind, die es so – laut vieler ernsthafter Prognosen – gar nicht geben wird. Inhaltlich müssen natürlich – so auch der Vortrag von Dr. Weichbrodt – noch viele Daten und Prognosen diskutiert und abgewogen werden sowie mit den Finanzmitteln abgeglichen werden, bevor letztendlich Wehre und/oder Deiche als Hochwasserschutz gebaut werden. Zusammenfassend zu diesem Punkt ist zu sagen: Für mich und auch viele Gemeindevertreter hatte diese Veranstaltung einen großen Mehrwert.  

Ansonsten: Die Thematik der Straßenlampen beschäftigt uns z.B. mit Ausschreibungen weiterhin. Ich hoffe aber, dass wir das dann doch mal zeitnah lösen können. Weiter weise ich darauf hin, dass eine Ausschreibung für die Position des Hafenmeisters draußen ist.   Die kann man sich online über das Amt ansehen und sich darauf auch bewerben.  Mal schauen, vielleicht gibt es ja beispielsweise einen rüstigen Vorrentner, der sich da arrangieren will.

Okay, ich denke mal, das ist für diesen Monat erst einmal genug.

Danke Ihnen! Tschüss.