Viel Kontinuität und viel Zustimmung
Nach der Begrüßung trug der stellvertretende Vorsitzende Alexander Nicolaus den Rechenschaftsbericht des Vorstands zum vergangenen Jahr vor. Der Höhepunkt des Jahres war wieder die Organisation der Zeesbootregatta im September. Es wurde allen gedankt, die zum Erfolg der traditionsreichen Veranstaltung beigetragen haben. Im Verein wurden Arbeitseinsätze geleistet, insbesondere die Modernisierung des Toilettengebäude geht in die Endphase und soll zur 62. Zeesbootregatta fertiggestellt sein.
Kassenbericht und Kassenprüfbericht zeigten eine solide Vereinsführung und wurden mit Wohlwollen der gut besuchten Jahreshauptversammlung zur Kenntnis genommen.
Der Vorstand mit dem Vorsitzenden Nils Rammin an der Spitze wurde auf dieser Grundlage entlastet und einstimmig wiedergewählt. Als Stellvertreter bleibt Alexander Nicolaus, als Kassenwart Olaf Manzke und als Schriftwart Uwe Grünberg. Zur Schriftführerin wurde Heike Buschmann wiedergewählt und für die Kassenprüfung fungieren weiterhin Uwe Grünberg und Martin Rurik. Der Vorsitzende berichtete von den Vorbereitungen für die 62.Zeesbootregatta und forderte zu Ideen auf, wie das Musikangebot an den Abenden gestaltet werden könnte.
Es wurde eine Reihe neuer Mitglieder aufgenommen. Dabei wurde mit Freude die Verjüngung des Altersdurchschnitts registriert.
Auch der Aufbau einer Jugendgruppe zur Nachwuchsgewinnung fand viel Zustimmung und sogleich wurde dafür Unterstützung für das Erstsegeltraining gefunden.
Eine kleine Überraschung gab es, als ein Initiativantrag für die Oktoberregatta „Das blaue Band“ einen Yardstick einzuführen, auf Zustimmung stieß. Jeder Bootsklasse wird dabei eine Yardstickzahl durch den Deutschen Seglerverband zugeordnet. Die gesegelte Zeit wird dann nach folgender Formel umgerechnet :
Berechnete Zeit = Gesegelte Zeit x 100 : Yardstickzahl
Es handelt sich also um ein Handicap- System, mit dem unterschiedlich schnelle und große Boote gemeinsam Regatta fahren und sich dabei vergleichen können.
Wir sind gespannt, wie die Zeesboote dabei behandelt werden. Eine interessante Aufgabe für den Vereinsvorstand.
Gute Nachrichten gab es auch für die PRU 4 im Hafen. Der im Alten Hafen auf Land liegende und außer Dienst gestellte Fischkutter soll abgeschliffen und neu gestrichen werden. Spontan fanden sich Mithelfer auf der herumgereichten Liste für den Arbeitseinsatz.
Für den Kulturverein Fuhlendorf (www.kulturverein-fuhlendorf.de) trug ich meine Bitte um Zusammenarbeit vor. Der Kulturverein plant im Hinblick auf die 750-Jahrfeier Fuhlendorfs im Jahr 2028 einen Geschichtsspaziergang durch die Gemeinde , bei dem man auf Informationstafeln die Geschichte ausgewählter Orten nachlesen kann.
Auf einer Vertellbank kann man sich mit Hilfe eines QR-Codes, eines Audioguides oder einer Führung weitere Informationen erschließen (zum Beispiel auch über das Archiv www.braune-segel.de).
Da der erste ausgewählte Erinnerungsort der Alte Hafen Bodstedt ist, warb ich um Interessierte für unsere offene Projektgruppe und um den Traditionshafenverein als Kooperationspartner.
Der Vorsitzende verwies auf eine geplante Zusammenarbeit bei einem von der Gemeindevertretung angeregten Treffen aller Vereine im kommenden Sommer. Außerdem berichtete er, dass der Bürgermeister Christian Unger dazu neigt, die 750-Jahrfeier anlässlich der 64.Zeesbootregatta stattfinden zu lassen.
Hierzu hat aber noch keine abschließende Meinungsbildung in der Gemeindevertretung stattgefunden.













