GESCHICHTE: Wie sind wir geworden?

Film: "Menschen in unserem Dorf"

Die projektbezogene Kinder- und Jugendfilmgruppe (FGF9) mit Carl, Clare, Cornelius, Frida, Ida, Max H., Max S. Nelly und Victor unter Leitung von Karsten Herold und Roland Peinl haben den Film „Menschen in unserem Dorf“ produziert. Dieser Film zeigt in Anlehnung an biographische Interviews  bodenständige, dem Leben zugewandte und herzliche Menschen in der Gemeinde. 

Der Kulturverein Fuhlendorf K-Drei e.V. möchte einen Beitrag zur 750-Jahrfeier unserer Gemeinde Fuhlendorf 2028 leisten: Er arbeitet in einer offenen Projektgruppe und mit Unterstützung der Fonds für Vorpommern an einem „Begehbares Dorfarchiv“.

Was meint das? Es werden auf der Grundlage von Erinnerungen und Dokumenten „Erinnerungsorte“ mit Tafeln und z.T. Vertellbänken geschaffen, an den Einheimische und Touristen verweilen und sich über die Geschichte und damit unser Werden informieren können. Hiergibt es dazu ausführlichere Informationen

Der Verein lädt herzlich alle an dem Projekt Interessierten zur Mitarbeit ein. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Willkommen ist die Mitarbeit in der offenen Projektgruppe, hier werden die Erinnerungsorte besprochen, ausgewählt und gestaltet. Bitte meldet Euch dazu unter post@dorf-macht-zeitung.de für den nächsten Sitzungstermin.
  • Willkommen ist auch die Unterstützung durch die Zusendung historischer Fotos in nebenstehenden Maske. In diesem Fall bitte in der kurzen Beschreibung die Zeit (oder der Zeitraum) und den möglichst genaue Ort angeben. Falls Menschen auf dem Foto sind, wären die Namen ebenfalls von Interesse, ist aber nicht notwendig.

    Dein Name

    Was zeigt dein Foto?

    Dein Foto (JPG oder PNG, max. 10 MB)

    DIE 4 Gemeindeteile

    Bodstedt

    Bodstedt liegt direkt am Bodden. Seine Identität ist durch die Fischerei und Segelkultur geprägt. Der kleine Hafen, indem die braunen Segel der Zeesenboote sich im Wind hin und her wiegen, erzählt Geschichten von Seefahrern und Fischern, die einst die Ostsee und den Bodden durchkreuzten.

    Die jährliche traditionelle Zeesbootregatta ist ein großes Hafenfest. Sie findet immer am ersten Wochenende im September statt und unterstreicht die maritime Tradition und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

    Die spätgotische Dorfkirche St. Ewald steht als Zeuge der Zeit und spiegelt die christliche Tradition der Gemeinde wider.

    Logo Bodstedt

    Fuhlendorf

    Fuhlendorf wurde erstmals 1278 urkundlich erwähnt. Es war ein kleines Fischerdorf, die wenigen noch vorhandenen Fischerhäusern spiegeln dies wider.

    In Fuhlendorf lebt man mit der Schönheit und Ruhe der Natur: Sie bietet u.a. ideale Bedingungen für Spaziergänge und Radtouren. Die Nähe zum Wasser – sei es der Bodstedter Bodden oder die Ostsee – verleiht dem Ort eine besondere Qualität und bietet Möglichkeiten für Angeln, Baden und Bootfahren.  

    Logo Fuhlendorf

     

    Der Film zeigt einen historischen Rundgang durch Fuhlendorf mit Herrn Schmidt

    Familie Schmidt 1 e1730735875721

     Bei einem Spaziergang durch Fuhlendorf fiel Wilhelm Pieper das blau-weiße Taubenhaus in der Dorfstraße auf. War da nicht ein Kapitel in Uwe Tellkamps Roman „Der Turm. Geschichten aus einem versunkenen Lans“, in dem so ein Tauberhaus beschrieben wird?

    Hier geht es zum Artikel.

    Gutglück

    Dieser idyllische Ort ist ein kleines, sehr ruhiges und beschauliches Straßendorf. Es liegt an dem historischen Weg von Bodstedt nach Barth. Hier sieht man Pferde grasen und Getreide wachsen, Kraniche über die wenigen Häuser fliegen. Um den außergewöhnlichen Namen ringt sich folgende Geschichte: Ein Wandersmann befand sich auf dem Weg nach Barth, als er in der Höhe des heutigen Dorfes einen Mann sah, der dort ein Haus baute. Er rief dem Häuslebauer zu: „Na dann, gau-den Glück!“.

    Heute liegt in der Mitte des Dorfes das ASB Bildungszentrum Barth/Gutglück. 

    Logo Gutglück

    Michaelsdorf

    Michaelsdorf liegt auf einer kleinen Halbinsel. Es ist klein, aber reich an Geschichte. So ist es durch die Landwirtschaft geprägt und hat seine ländliche Identität auch im Laufe der Zeit beibehalten. Die Gründung von Michaelsdorf kann auf das Mittelalter zurückgeführt werden. Es ist wahrscheinlich, dass das Dorf nach dem heiligen Michael benannt wurde, einem populären Schutzpatron in christlichen Gemeinden.

    Weite Wiesen und ein großflächiges Waldgebiet schließen sich an, sodass man oft Schafe oder Rinder weiden sieht. Die traditionellen alten Fischerhäuser und beschaulichen Plätze führen Besucher in eine andere Zeit. 

    Logo Michaelsdorf