Guten Tag, Herr Unger. Der Februar geht zu Ende und wir freuen uns als Dorfzeitung auf Ihre kurzen monatlichen Informationen für die Bürger. Was also gibt es Neues aus Ihrer Perspektive des Bürgermeisters? Wir haben als Redaktion dazu ein paar Fragen entwickelt. Wenn Sie mögen, können Sie darauf antworten.

Redaktion: Die erste Frage liegt auf der Hand: Was macht der Neubau des geplanten Mehrzweckgebäudes?  Wie weit ist die Finanzierung und Bauplanung? So jedenfalls ist es ja im Haushaltsplan 26 bezeichnet.

Herr Unger: Moin, grüß‘ Sie! Wir haben mehrmals per Mail eine Finanzberatung in Schwerin angefragt. Jetzt endlich haben wir in Schwerin einen persönlichen Kontakt. Nun werden wir einen Termin kriegen. Dann fahren wir dort hin und werden sehen, was uns gesagt wird. 

Redaktion: Dann gibt es die Frage, was es Neues zum Thema des geplanten neuen Feuerwehrgebäudes zu berichten gibt.

Herr Unger: Ich war mit dem Wehrführer Herrn Diestler zu einer Informationsveranstaltung des Landes zu Feuerwehrgerätehäuser in Güstrow. Hier hatten wir viele Gespräche mit anderen Feuerwehren über das Wie und Was dieser Häuser und über die Frage, wie wir für ein neues Haus weiter vorgehen müssen.  Nun muss man schauen, wie wir das mit dem Land zusammen gestemmt kriegen. 

Redaktion: Laut Haushaltsplan ist der Straßenbau „Mittelweg / Am Brink“ für 2026 mit einem Eigenanteil von 202.700€ geplant. Wie ist hier die konkrete Planung für dieses Jahr?

Herr Unger: Ja, diesen Straßenbau haben wir wieder eingeplant. Ob wir aber tatsächlich bauen können, hängt von der Bewilligung des Förderantrags ab. Den haben wir im September 2025 erneut eingereicht und wir wissen noch nicht, ob wir den jetzt durchkriegen. Mal sehen, im Mai soll das entschieden werden

Redaktion: Weiter zur Haushaltplanung. Gibt es schon konkrete Ansätze für den Nachtragshaushalt 2026?

Herr Unger: Neues kann ich hier noch nicht berichten. Wir müssen erst einmal schauen, was wir in Schwerin für eine Förderung des geplanten Mehrzweckgebäudes hinbekommen und welcher Eigenanteil unserer Gemeinde damit verbunden ist. Erst danach können wir sehen, ob und wie wir einen Nachtragshaushalt 2026 erarbeiten. Momentan sind die Bedingungen für die Förderung öffentlicher Investitionen wirklich herausfordernd.

Redaktion: Der Bebauungsplan 25 fand in der letzten Gemeindevertreterverssammlung keine Mehrheit. Wird dieser Bebauungsplan 25 nochmals in der Gemeindevertretung diskutiert? Und: Gibt es dazu eine Einwohnerversammlung?

Herr Unger: Im Hauptausschuss hatten wir eine Bauausschusssitzung, an der ich urlaubsbedingt leider nicht teilnehmen konnte. 

Redaktion: Der Strand in Bodstedt wird weiter weggespült. Im letzten Jahr gab es zur Rettung des Strandes einen Vor-Ort-Termin mit Frau Söllhoff von der unteren Naturschutzbehörde. Wie geht es hier weiter?

Herr Unger: Wir arbeiten mit den Behörden daran, dass der Strand nicht weiter abgespült wird und sind dabei, dafür einen Förderantrag zu stellen.

Redaktion:  Wann wir die Gemeindevertretung mit den Vorbereitungen für die 750-Jahre-Feier beginnen?

Herr Unger: Wir werden als Gemeinde in der Mitte des Jahres die örtlichen Vereine und die Feuerwehr zur Auftaktveranstaltung einladen. Ja, ansonsten als Kurzfassung zum weiteren Alltagsgeschäft: Wir sind aus dem Winterdienst raus und pflegen zurzeit die Bäume. Danach werden wir die Sommersaison für die Touristen vorbereiten, z.B. die Strände pflegen.

Danke und tschüss.